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Die Städte der Ober- und Niederlausitz


Oberlausitz

Zittau

Zittau ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Görlitz.
Sie liegt im äußersten Südosten des deutschen Teils der Oberlausitz und Sachsens im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien. In Zittau leben heute knapp 29 000 Einwohner.
Die früheste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1238.

Die Zittauer Innenstadt bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von architektonischen Besonderheiten und eine Reise durch die Geschichte. Das gesamte Stadtzentrum der Stadt steht unter Denkmalschutz. Besonders der Marktplatz ist umgeben von Häusern reicher Kaufleute die aus der Zeit des Barock stammen. In den letzten 20 Jahren, entwickelte sich der historische Zittauer Stadtkern größtenteils zu einem attraktiven Wohn- und Geschäftsviertel. Durch aufwendige Sanierungen erstrahlt die Stadt in neuem Glanz. Durch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen wurden viele Wohnungen in der Innenstadt wieder attraktiv gestaltet. Die Bewohner sind bunt gemischt und reichen vom Rentner bis zum Studenten.

Besonders schön anzuschauen ist das Zittauer Rathaus, das von Carl August Schramm entworfen wurde. Es ist im Stil der italienischen Renaissance erbaut und steht am Zittauer Marktplatz. Der größte Sakralbau der Stadt ist die Kirche St. Johannis, die besonders mit ihrer Doppelturmfront beeindruckt. Erbaut wurde sie nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Die ehemalige Königlich-sächsische Baugewerkschule ist ein architektonisches Highlight der Stadt, besonders das im Rahmen der Sanierung mehrfarbig gestaltete Dach mit Rautenmuster ist etwas Besonderes. Das vom Schinkelschüler Carl August Schramm entworfene Gebäude liegt direkt am Grünen Ring, eine Parkanlage die sich komplett um die Innenstadt zieht. Der Heftergiebel ist ein reich verzierter Giebel aus der Renaissance. Er gehört zum ehemaligen Franziskanerkloster. In der nahe gelegenen Kirche zum heiligen Kreuz befindet sich eine Besonderheit der Stadt, die viele Touristen anzieht. Das große sowie das kleine Zittauer Fastentuch. Eine der ältesten Badeeinrichtungen Deutschlands befindet sich ebenfalls am Grünen Ring. Das Zittauer Stadtbad wurde in den letzten aufwendig saniert und wird nun wieder als Badeeinrichtung genutzt. Der Zittauer Marstall, auch bekannt als Salzhaus steht in der Zittauer Neustadt und wurde 1511 erbaut. Heute ist der Marstall saniert und dient vielen Geschäften und der Christian-Weise-Bibliothek als Standort. In der Nähe des Marstalls befinden sich zwei der vielen Zittauer Brunnen, die mit Figuren aus Sandstein besetzt sind.

Die Stadt Zittau wurde einst "die Reiche" genannt. Die alte Tuchmacherstadt in Sachsen war auch für Luxusprodukte, Handel und Finanzgeschäfte bekannt. Heute besitzt die Stadt noch immer einzigartige Kulturschätze. Wertvolle Bauten aus acht Jahrhunderten, ein besonderes Stadtbild und Fastentücher aus dem Mittelalter, der Renaissance und der jüngsten Vergangenheit sind weltweit einmalig. Das große aus dem Jahr 1472 stammende Fastentuch zeigt 90 Bilder aus dem Alten und Neuen Testament, Auftraggeber dieses Kunstwerkes war ein reicher Gewürzhändler. Im 20. Jahrhundert wurde das Tuch schwer beschädigt und wurde 1999 restauriert. Es ist nun in der größten Museumsvitrine der Welt zu besichtigen. Das kleine Zittauer Fastentuch von 1573 hingegen ist wohl das einzige evangelische Fastentuch überhaupt.

Bereits im Jahr 1709 begann die Geschichte der Zittauer Museen. Im Hefterbau am ehemaligen Franziskanerkloster wurde die Kunst- und Wunderkammer der Zittauer Ratsbibliothek eingerichtet. Neben den bereits erwähnten Stücken kann man in Zittau auch noch Sammlungen von Malereien, Aquarellen, und Handzeichnungen bestaunen. Außerdem Keramik, Glas, Zinn und eine Möbelkollektion aus längst vergangener Zeit. Auch der Zittauer Jungbrunnen ist ein Anziehungspunkt. Das Wandgemälde wurde im Obergeschoss eines Klosters erst bei den letzten sanierungsarbeiten entdeckt. Es stellt einen Brunnen dar, dessen Wasser ewige Jugend verheißt. Zum 300. Geburtstag wurde die Zittauer Wunderkammer wieder mit einigen Schätzen bestückt. Globen, Messgeräte und viele Kuriositäten wie ein menschlicher, ausgestopfter Arm, der nach einer Überlieferung von einem Gewaltverbrecher stammt. Auch andere ungewöhnliche Zeugnisse kann man dort finden, wie den Schädel von Nikolai Dornspach, des wichtigsten Bürgermeisters der Renaissancezeit.

Als Tor zum Zittauer Gebirge bietet Zittau also etwas für Wander- und Radfreunde aber auch für kulturbegeisterte Touristen und Einheimische.



Geschichte
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie

Frühe Geschichte – Stadtgründung
Im Mittelalter führte eine alte Handelsstraße über das Lausitzer Gebirge nach Leipa in Böhmen. An dieser Straße befand sich, im Gebiet des heutigen Zittauer Westparks, ein slawischer Weiler und, seit der deutschen Eroberung des Gebietes im 10. Jahrhundert, eine Burg. Östlich davon, im Norden der heutigen Innenstadt, gründeten deutsche Kolonisten im frühen 13. Jahrhundert ein Waldhufendorf namens Sitte. Eine weitere Siedlung bestand im Bereich der Frauenkirche. Sie wurde nach den Herren des dort ansässigen Johanniterordens Herrendorf genannt.
Die früheste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1238, als in einem Dokument erstmals die Burgherren von Sitavia auftauchten. Schon wenige Jahre später soll der Legende nach König Ottokar II. von Böhmen 1255 die Stadt umritten haben. Er legte so die Grenzen für die Stadtmauer fest und erhob die Ansiedlung zur Stadt. Als Privilegien wurde Zittau bis zum Tode Ottokars Steuerfreiheit gewährt, Zittauer Kaufleute mussten in Böhmen keine Zölle bezahlen, und Zittau besaß bis 1300 das Recht, Münzen zu prägen. Außerdem wurde ein Landgericht eingesetzt.
Zittau lag damals an strategisch günstiger Position zwischen Böhmen und der damals gerade brandenburgischen Oberlausitz. Ottokars Anliegen war es, eine starke, wehrhafte Siedlung als Schutz gegen eventuelle Überfälle auf das böhmische Kernland auszubauen.
Die Stadt kam bald zu Reichtum und schon in den Jahren von 1270 bis 1280 konnten dort große Turniere abgehalten werden, als Beweis für den Wohlstand der Stadt. Die Familie von Leipa stiftete den Franziskanern 1268 ein Kloster; 1300 gründete der Johanniter-Ritterorden dort eine Kommende.


14. Jahrhundert – wechselnde Herrschaften und Sechsstädtebund
Das Gebiet um Zittau gehörte zunächst zur Markgrafschaft Meißen, stand aber seit 1158 als Reichslehen unter der böhmischen Krone. König Wenzel II. verpfändete 1283 Zittau samt der Burg Oybin an den Markgrafen von Brandenburg. Durch einen Gerichtsbeschluss des deutschen Königs Rudolf von Habsburg gelangte die Stadt allerdings wieder in den Besitz Böhmens. Später wurde Zittau durch König Johann von Böhmen an die Herren von Leipa übergeben. Heinrich von Leipa tauschte 1319 seine Güter Hostraditz und Mispitz gegen die Stadt Zittau und die Burgen Oybin, Ronow und Schönbuch ein. Später erhielt Johann den Besitz zurück und überließ ihn dem schlesischen Herzog Heinrich von Jauer als Pfand. In dessen Besitz verblieb die Stadt bis 1346, als der Herzog ohne männliche Nachkommen starb. Karl IV. gab Zittau daraufhin 1348 als Sicherheit an Herzog Rudolf von Sachsen; die Stadt kaufte sich 10 Jahre später aber wieder frei.
Im Jahr 1346 gründete Zittau gemeinsam mit Bautzen, Görlitz, Lauban, Löbau und Kamenz den Oberlausitzer Sechsstädtebund. Er hatte zum Ziel, der Willkür des Adels und dem Raubrittertum entgegenzutreten. So zerstörten die Städte etwa 1352 die Burg Körse. Zittau war damals noch nicht Teil der Oberlausitz, d.h. es unterstand nicht dem Bautzener Landvogt. Stattdessen hatte das Zittauer Land seinen eigenen Landvogt. Erst zu Beginn des 15. Jahrhunderts gelangte es unter die Herrschaft der Bautzener, kann also ab dieser Zeit als zur Oberlausitz gehörig angesehen werden.
Unter den sechs Städten trug Zittau den Beinamen „Die Reiche“. Haupterwerbszweige waren Tuchherstellung und -handel sowie die Bierbrauerei. Zum Zittauer Weichbild gehörten 1396 insgesamt 36 Dörfer.


15. Jahrhundert – Hussiten, Katastrophen und Fehden
Die Zittauer Bürger unterlagen 1424 den Hussiten; die Stadt selbst wurde allerdings nicht zerstört. Ein zweites Mal tauchten die Hussiten im Jahr 1427 auf. Trotz Verstärkungen des Sechsstädtebundes konnte auch hier kein Sieg errungen werden. Eine Niederlage brachte auch eine große Schlacht 1469. Der Hussitenkrieg führte dazu, dass die Handelsverbindungen nach Böhmen abrissen, was die Wirtschaft der Stadt schwer traf.
Neben den Überfällen und Kriegen litt die Stadt auch unter verheerenden Katastrophen. Schon 1359 und 1372 hatte es schwere Stadtbrände gegeben, und 1422, 1455 und 1473 brachen erneut Feuer aus, die Teile der Stadt zerstörten. Dazu kam die Pest: Zuerst wird sie 1463 nachgewiesen, brach aber im Laufe dieses und des folgenden Jahrhunderts noch mehrmals aus.
Die durch diese Krisen aufgeworfenen Spannungen äußerten sich auch im 1491 stattgefundenen „Bierkrieg“ mit Görlitz.


16. Jahrhundert – Reformation und Pönfall
Der Mann, dem Zittau die Einführung der Reformation verdankt, war Mag. Heidenreich, ein berühmter Theologe, der als Pastor Primarius in Zittau starb. Er begann 1521, in Zittau Predigten auf Deutsch zu halten. Der Protestantismus setzte sich aber erst nach 1538 durch. In diesem Jahr wurde die Johanniterkommende aufgelöst, das Franziskanerkloster folgte 1543.
Der Unwillen Zittaus und der anderen Städte im Sechsstädtebund, dem böhmischen König Ferdinand I. im Kampf gegen die Protestanten im Schmalkaldischen Krieg zur Seite zu stehen, führte 1547 zum Oberlausitzer Pönfall. Zittau erlitt große wirtschaftliche Verluste, erholte sich aber recht schnell wieder. So konnte beispielsweise schon 1574 der Berg Oybin samt Burg und Kloster erworben werden.
Auch im 16. Jahrhundert blieb Zittau nicht vom Unglück verschont. Die Pest verlangte 1555 der Stadt Zittau große Menschenopfer ab, und brach 1559 und 1599 erneut in ihren Mauern aus. Im Jahr 1589 zerstörte ein großes Feuer 153 Wohnhäuser, zu diesem Zeitpunkt etwa ein Viertel der Stadt.


17. Jahrhundert – Dreißigjähriger Krieg
Nachdem die große Pestwelle 1599 und der grimmige Winter 1606 in der Stadt viele Todesopfer gefordert hatten, brannte es 1608 wiederum in Zittau, verursacht durch Brandstiftung. Dabei wurden drei Viertel der Stadt zerstört. Dies war aber nur die erste Katastrophe eines Jahrhunderts, das mit dem dreißigjährigen Krieg viel Leid brachte. Von 1631 bis 1645 wurde Zittau wiederholt beschossen, belagert, geplündert und von Kaiserlichen oder Schweden besetzt.
In Folge der Niederlage der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) emigrierten zahlreiche böhmische Protestanten nach Zittau. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es deshalb eine tschechischsprachige evangelische Gemeinde in der Stadt. Bekannt wurden z.B. die Familien Pescheck und Moráwek.
Nachdem der Kaiser Ferdinand II. bereits 1620 die Lausitz an den sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. verpfändet hatte, erlangte dieser im Prager Frieden von 1635 endgültig die Herrschaft.


Geschichte von 1700 bis 1945
Eine Kaufmannssocietät wurde 1705 gebildet und gleichzeitig eine Buchhandlung eingerichtet. Der Leinwandhandel nahm europäische Dimensionen an, Brauerei und Tuchmacherei brachten der Stadt und deren Bürgern großen Reichtum. Zittau war von 1693 bis 1757 im Besitz einer „Schnellwaage“. Dieses Meisterwerk der Mechanik war so empfindlich, dass ein darauf gelegter Groschen sie zog. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Stadt am 23. Juli 1757 von österreichischen Truppen in Brand geschossen. Dabei wurden die Johanniskirche einschließlich der Silbermann-Orgel und das Rathaus sowie 80 % der Wohnhäuser völlig zerstört. 1767 begann der Wiederaufbau der Johanniskirche, deren Bau nach erheblichen Problemen mit der Baustatik erst 1837 vollendet wurde.
1840 wurde der Grundstein zum Bau des neuen Zittauer Rathauses, das 1845 eingeweiht wurde, gelegt. Mit der Einweihung des neuen Schauspielhauses am 25. Oktober 1802 begann eine neue und überaus erfolgreiche Epoche des Zittauer Theaterlebens. Bis auf einige wenige Reste wurde die Stadtmauer zwischen 1820 und 1869 abgetragen und an ihrer Stelle der Grüne Ring angelegt. Bis 1914 wurde die Ringstraße gebaut. 1873 eröffnete das Zittauer Stadtbad, 1884 erhielt die Stadt ein Krankenhaus. Die untere Mandau wurde 1902 reguliert und erhielt zum Schutz gegen Hochwasser ein tieferes Flussbett. 1932 fiel das Zittauer Stadttheater den Flammen zum Opfer. Vier Jahre nach dem Brand wurde ein neuerbautes Stadttheater eingeweiht. Die Stadt entwickelte sich zu einem Zentrum der Maschinen- und Textilindustrie.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Juden in der Stadt ansässig, die eine Israelitische Gemeinde bildeten, welche 1885 anerkannt wurde. Sie errichteten im Garten des Grundstücks Lessingstraße 12 eine Synagoge, die 1906 eingeweiht wurde. Ihr Friedhof entstand nach 1887 und erhielt 1908 eine Leichenhalle. Wie in ganz Deutschland wurden auch in Zittau während der Zeit des Nationalsozialismus jüdische Einwohner verfolgt, vertrieben und ermordet. Die Synagoge und die jüdische Leichenhalle wurden beim Novemberpogrom 1938 gesprengt. Mindestens 40 Juden aus Zittau und Löbau fielen der Shoa zum Opfer.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Außenlager des KZ Groß-Rosen und des KZ Auschwitz für männliche und weibliche KZ-Häftlinge errichtet, die Zwangsarbeit in den Zittwerken, einem Teilbetrieb der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG verrichten mussten. Die gemeinsam geführten Lager mit mehr als 1.000 Häftlingen befanden sich im damals deutschen Klein-Schönau. Die unmenschlichen Lebensbedingungen forderten mindestens 158 Todesopfer.


Geschichte ab 1945
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Oppositionelle verfolgt und ein Großteil der tschechischen Minderheit aus der Stadt und ihrem Umland vertrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann die deutsche Bevölkerung aus dem böhmischen und dem von nun an unter polnischer Verwaltung stehenden Gebiet östlich der Neiße vertrieben. Nach Kriegsende bestand in der Stadt eine 4000 Personen umfassende starke tschechische Minderheit, die Bestrebungen unternahm, die Stadt der Tschechoslowakei anzugliedern. 1948 wurden diese Bestrebungen im Zuge des Warschauer Abkommens zurückgewiesen.
Im Jahr 1945 verlor die Stadt durch die Festlegung der neuen Landesgrenze im Zuge des Potsdamer Abkommens ihren östlich der Neiße gelegenen Ortsteil Großporitsch, wo im Mai 1945 das Kriegs- und Zivilgefangenenlager Zittau für Angehörige der Deutschen Wehrmacht und deutsche Zivilisten entstand. Die einst wohlhabende Stadt geriet dadurch in eine Randlage, die Verkehrswege nach Osten waren teilweise abgeschnitten und der Verkehr eingeschränkt. So hatte Zittau bis 1989 lediglich einen Grenzübergang in der Chopinstraße in das polnische Nachbardorf Sieniawka (Kleinschönau), der aber seit Anfang der 1980er Jahre von Privatreisenden aus der DDR nur noch mit Sondergenehmigung genutzt werden konnte, weil die DDR-Regierung nach den Solidarnosc-Streiks in Polen am 30. Oktober 1980 den Reiseverkehr stark einschränkte.
1991/92 wurden die neu ausgewiesenen Gewerbegebiete in der Weinau und in Pethau eingerichtet, die heute einen Großteil der produzierenden Unternehmen beherbergen. 1996 erhielt die Stadt Zittau den Status einer Großen Kreisstadt. 1999 fand in Zittau/Olbersdorf die zweite Sächsische Landesgartenschau statt. 2001 war die Stadt Austragungsort des Tages der Sachsen. Anfang Mai 2004 fand die zentrale deutsche, tschechische und polnische Feier zur EU-Osterweiterung in Zittau statt. Am 21. Dezember 2007 feierten europäische Staatsoberhäupter an den Grenzübergängen Zittau Friedensstraße - Porajów und Porajów - Hrádek (Grottau) die Einstellung der Grenzkontrollen nach Polen und Tschechien anlässlich des Schengen-Beitritts.

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