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Die Städte der Ober- und Niederlausitz


Oberlausitz

Lauban
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie


Lauban (poln. Luban) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen und liegt 24 Kilometer östlich von Görlitz im seit 1945 polnischen Teil der Oberlausitz. Lauban ist Mitglied der Euroregion Neiße.
Die früheste bekannte urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahre 1268.
Heute hat Lauban knapp 21 800 Einwohner.

Lauban liegt am nördlichen Abhang des Isergebirges im Pogórze Izerskie am linken Ufer des Flußes Queis.
Von großer Bedeutung für die Entwicklung Laubans war die günstige geographische Lage an den wichtigen Handelswegen (von Schlesien nach Böhmen und die Route von Russland nach Meißen und die weitere Oberlausitz).
Lauban ist Sitz des Powiat Lubanski (Lubaner Landkreis in der Woiwodschaft Niederschlesien), gehört ihm jedoch als eigenständige Stadtgemeinde nicht an.

Freizeitangebote
Besucher der Stadt erwartet ein vielfältiges Angebot, z.B. Museum, Bibliothek, Kino, MDK (Städtisches Kulturzentrum), Sporthalle und Schwimmbecken, Sport- und Fußballstadion

Sehenswürdigkeiten
  • Die Pfarrkirche der Hl. Dreifaltigkeit wurde erstmals 1320 erwähnt und stand bis 1810 unter dem Patronat der Magdalerinnen. Der Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert wurde nach einem Brand 1879 abgetragen. Bereits 1857–1861 entstand nordöstlich der bisherigen Kirche ein Neubau im Stil der Neugotik. Die stilgleiche Innenausstattung lieferte der Münchner Architekt Johann Marggraff. Das Gemälde des Hauptaltars schuf der Prager Maler Eduard von Engerth, die Gemälde der Seitenaltäre Wilhelm Hauschild aus München.
  • Die evangelische Kirche diente ursprünglich als katholische Friedhofskirche. Sie wurde erstmals 1384 erwähnt und nach der Zerstörung durch die Hussiten 1452 neu errichtet und später mehrmals umgebaut. Die neugotische Innenausstattung ist von 1887–1888. Den Hauptaltar mit der Kreuzigungsdarstellung und die Kanzel lieferte die Mayer'sche Hofkunstanstalt aus München.
  • Das Renaissance-Rathaus wurde 1539–1544 errichtet und nach einem Brand bis 1561 wieder aufgebaut. Nach mehrmaligen Umbauten und Modernisierungen wurde es 1945 teilweise zerstört und in den 1960er Jahren rekonstruiert. Gegenwärtig beherbergt es ein Regionalmuseum.
  • Eine Nachbildung der bis 1945, zuletzt am Amtsgericht, nachweisbaren Kursächsischen Postdistanzsäule vom Görlitzer Tor mit den nach 1815 in preußische Meilen geänderten Entfernungsangaben ziert heute den Marktplatz.
  • Reste der Kursächsischen Ganzmeilensäule von der Straßenschänke im Ortsteil Pisarzowice (Ober-Schreibersdorf), die zuletzt im Rittergutspark des Ortes stand und nach 1945 in einen Teich geworfen wurde, sind derzeit in Luban eingelagert. Die Rekonstruktion und Wiederaufstellung am Originalstandort ist geplant.


Geschichte
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie

Lauban entstand vermutlich an der Stelle einer slawischen Siedlung. Es wurde um 1220 gegründet und erstmals im Jahr 1268 urkundlich erwähnt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt es, wahrscheinlich auf Grundlage des Magdeburger Rechts, die Stadtrechte. Es gehörte zur böhmischen Oberlausitz und war ab 1253 im Besitz des askanischen Markgrafen von Brandenburg. Nach dem Aussterben der Askanier 1319 gelangte es an Herzog Heinrich von Jauer. Zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz-Jauer wurde Lauban 1368 in die Krone Böhmen inkorporiert. Seit 1346 war die Stadt zusammen mit Görlitz, Löbau, Bautzen, Zittau und Kamenz Mitglied des Oberlausitzer Sechsstädtebundes, der sich zu einem wirtschaftlichen starken Gemeinwesen entwickelte.

1415 war Lauban Stadt im Bann, im Mai des Jahres 1427 wurde Lauban erstmals von einem hussitischen Heer erobert. Bei dem anschließenden Massaker an rund 1000 Katholiken, darunter vielen aus Böhmen vertriebenen Priestern und aus Prag geflüchteten Studenten, erlitt auch der Priester Johannes Rimer das Martyrium. Er wurde von der katholischen Kirche heilig gesprochen. 1431 wurde Lauban erneut von einem hussitischen Heer erobert und zerstört.

Als um 1540 die Bürger der Stadt die Reformation annahmen, blieb das Magdalenerinnenkloster katholisch. Fortan teilten sich die evangelischen Bürger und die katholischen Nonnen die Kirche. Lauban war damit neben Bautzen die zweite Stadt in der Oberlausitz, in der es eine Simultankirche gab, die Protestanten und Katholiken gemeinsam nutzten.

Im Schmalkaldischen Krieg 1546/47 verlor Lauban im Pönfall seine bis dahin zehn Kammerdörfer. 1632 von Kaiserlichen Truppen erobert, 1641 Eroberung durch die Schweden. 1707 besuchte Karl XII. von Schweden für einige Tage die Stadt. 1757 preußische Besetzung im Siebenjährigen Krieg. In den Jahren 1487, 1554, 1559, 1670, 1696, 1760 wurde Lauban durch Stadtbrände zerstört. In den Jahren 1812 bis 1813 Durchzug bayerischer und italienischer Truppen, Brandschatzung durch fliehende französische Truppen. Mit den Verträgen des Wiener Kongresses 1815 ging auch Lauban mit dem gesamten Osten der Oberlausitz an die preußische Provinz Schlesien.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Textilindustrie, besonders spezialisierte sie sich auf die Produktion von Taschentüchern. So wurden vor dem Zweiten Weltkrieg etwa 95% aller deutschen Taschentücher in Lauban hergestellt. In dieser Zeit entstand der Werbeslogan Lauban putzt der Welt die Nase.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt im Februar und März 1945 zu rund 60 Prozent zerstört. Im Februar 1945 war die Stadt bereits von der Roten Armee eingenommen worden, wurde aber von deutschen Truppen unter Otto Ernst Remer noch einmal zurückerobert. Deshalb inszenierte Reichspropagandaminister Joseph Goebbels in Lauban seinen letzten Wochenschauauftritt mit den damals üblichen Durchhalteparolen. Nach der Eroberung der Stadt durch die Rote Armee im März 1945 kam sie unter ihrem polnischen Namen Luban in polnische Verwaltung. Die deutschen Einwohner wurden vertrieben.

In den 1950er Jahren wurde der im Krieg nur gering beschädigte quadratische Häuserblock in der Ringmitte bis auf den Krämerturm abgerissen. Von 1997 bis 2002 wurde die Bebauung jedoch wieder hergestellt und mit Geschäften ausgestattet. Ebenso wurde die Kursächsische Postmeilensäule auf dem Ring auf Anregung der ortsansässigen Gesellschaft der Freunde der polnischen Oberlausitz rekonstruiert. Aufsehenerregend war auch die Wiederentdeckung der Fundamente des ehemaligen Galgens vor den Toren der Stadt.


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