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Die Städte der Ober- und Niederlausitz


Oberlausitz

Kamenz

Die in der westlichen Oberlausitz gelegene Stadt Kamenz liegt am Fuße des Hutberges. Die Region rund um Kamenz bildet eine Art Verbindungspunkt zwischen den flacheren Teichlandschaften im Norden und dem Lausitzer Bergland im südlichen Teil der Oberlausitz. Die "schwarze Elster" fließt von Kamenz aus Richtung Norden. Die früheste urkundliche Erwähnung von Kamenz stammt aus dem Jahre 1225, und schon im Mittelalter gelangte Kamenz zu Reichtum und Unabhängigkeit, was zum einen der Lage an der königlichen Handelsstraße "Via Regia" und zum anderen der Mitgliedschaft im 1346 gegründeten Oberlausitzer Sechsstädtebund zu verdanken sein dürfte.
Heute hat Kamenz rund 17 500 Einwohner.

Berühmt ist Kamenz auch als Lessingstadt, da der Dichter Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781) aus Kamenz stammt. Sein Geburtshaus wurde beim Stadtbrand im Jahre 1842 vernichtet. Der Maler Georg Baselitz stammt ebenfalls aus Kamenz und ist einer der berühmtesten Maler der Gegenwart.
Kamenz bietet seinen Besuchern und Einwohnern eine Vielzahl kultureller Angebote, so unter anderem das 1999 wiedereröffnete Theater, in dem neben Schauspielen auch Kabarette, Konzerte oder ähnliches aufgeführt werden.

In der Stadt gibt es zwei Museen:
- Das Lessingmuseum widmet sich dem berühmtesten Sohn der Stadt Gotthold Ephraim Lessing.
- Das Museum der Westlausitz bietet vorwiegend Ausstellungen zur regionalen Natur, Landschaft und Geschichte.

Bekannt ist Kamenz in der Oberlausitz auch für die Hutbergbühne, auf der schon bekannte Namen wie u.a. Matthias Reim standen und mit den Gästen feierten. Der Hutberg an sich ist mit seinen 294 m nicht sehr hoch, hat aber eine schön gestaltete Parkanlage zu bieten.

Vom 02. - 04. September 2011 findet übrigens in Kamenz der Tag der Sachsen 2011 statt.


Bauwerke
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie
  • Kamenzer Rathaus (erbaut 1847 bis 1848 durch Carl August Schramm, italienische Neorenaissance)
  • Andreasbrunnen mit Justitia-Statue aus Sandstein
  • Barmherzigkeitsstift mit Bönisch-Mausoleum
  • Reste der mittelalterlichen Stadt- und Klosterbefestigung (Roter Turm, Pichschuppen, Mönchsmauer, Klostertor)
  • Evangelische Hauptkirche St. Marien (erbaut 1275 bis 1479, spätgotische Hallenkirche), einzige granitene Hallenkirche nördlich der Alpen
  • Klosterkirche St. Annen (ca. 1510)
  • Katechismuskirche (Wehrkirche, vor 1358)
  • Begräbniskirche St. Just, Pilger-Kapelle vor 1377
  • Lessing-Gedenkstätte (ehemaliger Standort des Geburtshauses Lessings)
  • Lessing-Haus (gehört zu den 20 kulturellen Gedächtnisorten - KGO in den neuen Ländern)
  • Hutbergbühne, (Freilichtbühne für bis zu 10.000 Zuschauer)
  • Kursächsische Postdistanzsäule, errichtet 1725 am ehem. Königsbrücker Tor, heute Bönischplatz
  • Königlich-sächsischer Ganzmeilenstein aus der Zeit von 1859-60 am Ortsausgang Richtung Pulsnitz


Geschichte
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde an der Stelle der heutigen Altstadt eine Burg zur Sicherung des Überganges der Via Regia über die Schwarze Elster erbaut. Die Via Regia war damals ein überregional bedeutender Handelsweg von Belgien bis hinein nach Schlesien. 1225 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt, seit 1319 war Kamenz freie Stadt. Nach ihrem Lossagen von der Grafenherrschaft im Jahre 1319 nahm die Stadt Kamenz ein neues Stadtwappen an. Die goldenen Zinnenmauer im Wappen steht für die Wehrhaftigkeit der Stadt und der doppelschwänzige Löwe bekundet die böhmische Oberhoheit.
1346 wurde der Oberlausitzer Sechsstädtebund gegründet, dessen westlichste Mitgliedsstadt Kamenz wurde. Somit war war Kamenz 1547 auch vom Oberlausitzer Pönfall betroffen.
Im Jahre 1707 vernichtete ein großer Stadtbrand viele Häuser in der Altstadt.

1729 wurde in Kamenz der Dichter und Schriftsteller Gotthold Ephraim Lessing geboren.

1896 wurde in Kamenz auf Grund eines königlichen Beschlusses eine ständige Garnison eingerichtet. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde hier und in den anderen beiden Garnisonen der sächsischen Oberlausitz (Zittau und Bautzen) das Königlich Sächsische Reserve-Infanterie-Regiment 242 aufgestellt.

Während des Zweiten Weltkrieges vom Oktober 1944 bis April 1945 wurde im Gebäude der stillgelegten Tuchfabrik Gebr. Noßke & Co. Herrental Nr. 9 (Tarnname "Elster GmbH") ein Außenlager des KZ Groß-Rosen betrieben, in dem nahezu 1.000 Häftlinge für die Daimler-Benz AG Flugzeugmotorenteile herstellen mussten. Bis 1990 befand sich in Kamenz die Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA mit zeitweise 1.500 Studierenden, deren blau-graue Uniformen das Bild der Kleinstadt bestimmten. Bis Juli 2008 bestand der Landkreis Kamenz, heute zählt Kamenz zum Landkreis Bautzen.



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