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Die Städte der Ober- und Niederlausitz


Niederlausitz

Eisenhüttenstadt
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie


Eisenhüttenstadt befindet sich an der Oder im Norden der Niederlausitz und ist eine amtsfreie Stadt im Bundesland Brandenburg, gelegen auf einer Talsandterrasse des Berliner Urstrom-tales. Die Diehloer Berge begrenzen die Stadt im Süden. In Eisenhüttenstadt mündet der Oder-Spree-Kanal in die Oder, die dort seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Eisenhüttenstadt wird wegen des etwas zu langen Namens auch gerne nur "Hüttenstadt" oder "Hütte" genannt.

Eisenhüttenstadt gehört zum Landkreis Oder-Spree und bildete bis 1993 einen eigenen Stadtkreis. Die Stadt befindet sich etwa 25 km südlich von Frankfurt/Oder und ca. 110 km von Berlin entfernt und ging am 13. November 1961 aus dem Zusammenschluss der Städte Stalinstadt und Fürstenberg (Oder) (mit dem Ortsteil Schönfließ) zu Eisenhüttenstadt hervor. 1993 wurde zudem die Gemeinde Diehlo eingemeindet.
Eisenhüttenstadt besteht somit aus vier Stadtteilen: Neustadt (vorher Stalinstadt), Fürstenberg, Schönfließ und Diehlo. Stalinstadt entstand Anfang der 50er Jahre als die erste "sozialistische" Stadt der DDR als reine "Planstadt", die Stadt Fürstenberg (Oder) hingegen wurde bereits 1251 gegründet.

Obwohl die Stadt direkt an der polnischen Grenze liegt, befindet sich kein Grenzübergang in unmittelbarer Nähe. Eine Brücke über die Oder wurde 1945 gesprengt und bisher nicht wieder aufgebaut, jedoch befindet sich seit 2003 eine Brücke über die Oder nördlich von Eisenhüttenstadt in Planung. Baubeginn und Fertigstellung sind ungewiss, da sich gegen den Bau Widerstand breit macht. Die nächsten Übergänge nach Polen befinden sich jeweils ca. 25 km entfernt in Frankfurt (Oder) und Guben.

Kultur und Freizeit
Eisenhüttenstadt bietet den Besuchern einige schöne Freizeitideen, egal ob man sich einige der vielen Denkmäler und Bauwerke ansehen oder ins Theater oder Museum möchte. Wer sich vorher informiert, kann auch am Stadtfest, Brunnenfest und einigen weiteren jährlich stattfindenden Veranstaltungen teilnehmen.

Die Kultur- und Veranstaltungsorte im Überblick
  • Friedrich-Wolf-Theater
  • Städtisches Museum und Galerie
  • Feuerwehrmuseum
  • Stadtbibliothek
  • Kulturzentrum
  • Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
  • Club "Hans Marchwitza"
  • Evangelisches Gemeindezentrum Robert-Koch-Str.37
  • Freilichtbühne in den Diehloer Bergen
  • Inselhalle auf dem Inselvorplatz

Bedeutende Bauwerke im Überblick
  • Flächendenkmal Wohnstadt des Hüttenwerks (Größtes Flächendenkmal Deutschlands)
  • Technisches Denkmal Zwillingsschachtschleuse
  • Sowjetisches Ehrenmal am Platz des Gedenkens für 4.109 sowjetische Kriegsgefangene, die dort begraben sind
  • Gedenkanlage auf dem Friedhof des Ortsteils Fürstenberg an der Kastanienstraße für 101 Kriegsgefangene des Stammlagers
  • Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof am Kirchhofweg für die ermordete Fürstenberger jüdische Kaufmannsfamilie Fellert
  • Gedenktafel am Geburtshaus des erschossenen jüdischen Bürgers Siegfried Fellert und seiner Frau Emma in der Königstraße 61
Große Teile der Stadt stehen auf Grund ihrer Architektur unter Denkmalschutz.

Das Stadtwappen
Seit 1973 führt Eisenhüttenstadt sein von Johannes Hansky (1925-2004) entworfenes Wappen.
Im Vordergrund des Wappens werden ein rotes Hochhaus und daneben ein roter Hochofen dargestellt, die das metallurgische Zentrum symbolisieren. Darüber schwebt stilisiert eine Friedenstaube. Im Schildfuß symbolisieren drei blaue Wellen die Lage an der Oder.

Geschichte
Bereits nach 1251 wurde auf dem heutigen Stadtgebiet im Rahmen der Territorialpolitik des meißnischen Markgrafen Heinrichs des Erlauchten die Stadt Fürstenberg (Oder) im Verband der Niederlausitz gegründet. 1286 ist sie als Civitas und Zollstätte bezeugt. Im 14. Jahrhundert veranlasste Kaiser Karl IV. den Bau einer Stadtmauer. Von 1316 bis 1817 stand die Grundherrschaft mit geringen Unterbrechungen dem Kloster Neuzelle zu. Der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gebildete Rat hatte die Niedergerichte inne, gemeinsam mit dem Abt von Neuzelle auch die Obergerichte.

1635 kam Fürstenberg (Oder) mit der Niederlausitz zum Kurfürstentum Sachsen, 1815 fiel es an Preußen. Das abseits der Fernstraße Frankfurt (Oder)-Guben an einer wenig bedeutenden Oderfähre gelegene, aber als Zollstätte wichtige Städtchen, in dem auch Fischerei und Schifffahrt betrieben wurden, hatte 1830 eine Einwohnerzahl von 1.686. Mit dem Bau der Bahn von Frankfurt (Oder) nach Breslau 1846 und im Anschluss an den hier in die Oder mündenden Oder-Spree-Kanal (1891) begann eine industrielle Entwicklung mit Glashütten, Werften, Säge-, Öl- und Getreidemühlen. Die Jüdische Gemeinde der Stadt nahm 1890 ihren Friedhof in Nutzung, der später von den Nazis zerstört wurde. Zwischen 1871 und 1900 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl auf 5.700, bis 1933 stieg sie auf 7.054. Im Jahre 1925 wurde ein Oderhafen angelegt.

Für die Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten entstand ein unterirdisches Chemiewerk, in dem während des Zweiten WeltkriegesHäftlinge eines Außenlagers des KZ Sachsenhausen und Kriegsgefangene des M-Stammlager III B (Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager) Zwangsarbeit verrichteten, bei der Tausende ums Leben kamen. Außerdem wurden sie eingesetzt bei der Degussa, im Motorenwerk Borsig, im Kraftwerk an der Oder, im Granitlager, im Forst und beim Straßenbau. Am 24. April 1945 besetzten sowjetischeTruppen die Stadt. Vorübergehend war Fürstenberg (Oder) Garnisonsstadt der sowjetischen Armee.

Auf dem III. Parteitag der SED vom 20. bis 24. Juli 1950 wurde der Beschluss zum Bau des Eisenhüttenkombinats Ost (EKO) und einer sozialistischen Wohnstadt bei Fürstenberg (Oder) gefasst.

Eisenhüttenstadt gilt somit als die erste "sozialistische" Stadt der DDR und ist als reine "Planstadt" entstanden.

Am 18. August 1950 erfolgte der symbolische erste Axthieb zum Baubeginn des Eisenhüttenkombinates. Am 1. Januar 1951 legte Minister Fritz Selbmann den Grundstein für den ersten Hochofen, der am 19. September 1951 den Betrieb aufnahm. Bis 1955 entstanden fünf weitere Hochöfen. Am 1. Februar 1953 wurde die Wohnstadt als selbstständiger Stadtkreis aus dem Kreis Fürstenberg herausgelöst und am 7. Mai 1953 aus Anlass des Todes von Stalin in Stalinstadt umbenannt. Ende des Jahres 1953 hatte die Stadt 2.400 Einwohner, im Jahre 1960 bereits 24.372. Fürstenberg (Oder) wurde 1952 Kreisstadt und hatte 1960 eine Einwohnerzahl von 6.749.

Am 13. November 1961 wurden die Städte Fürstenberg (Oder) (mit dem Ortsteil Schönfließ) und Stalinstadt zu Eisenhüttenstadt zusammengeschlossen, um im Rahmen der Entstalinisierung den unerwünscht gewordenen Namen zu tilgen. Dabei wurde die Stadt Fürstenberg (Oder) aus dem Landkreis Fürstenberg herausgelöst und der bereits unter dem Namen Stalinstadt bestehenden kreisfreien Stadt zugeschlagen. Eisenhüttenstadt war dann bis zur Bildung des Landkreises Oder-Spree sowohl kreisfreie Stadt als auch Kreisstadt des Kreises Eisenhüttenstadt.

Mit dem Ausbau des Hüttenwerks stieg die Einwohnerzahl bis 1988 auf den historischen Höchststand von über 53.000. Im Jahre 1993 erfolgte die Eingemeindung des Ortes Diehlo. 1996 wurde die Neue Deichbrücke über den Oder-Spree-Kanal wiederaufgebaut. Mit dem Strukturwandel nach der Wiedervereinigung ist die Einwohnerzahl wieder auf etwa 35.000 gesunken, mit fallender Tendenz. Um den Schrumpfungsprozess zu beherrschen, wurde inzwischen ein Stadtumbauprogramm begonnen, das unter anderem den Abriss von 4.500 Wohnungen bis zum Jahre 2010 und die Sanierung von 3.500 bis 4.000 Wohnungen bis zum Jahre 2015 vorsieht.

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