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Die Städte der Ober- und Niederlausitz


Oberlausitz

Bautzen

Bautzen ist die Kreisstadt des Landkreises Bautzen und liegt 50 km östlich von Dresden am Übergang des Lausitzer Berglandes in das Tiefland im Naturraum des Oberlausitzer Gefildes.
Bautzen erstreckt sich über das Felsplateau der Spree auf dessen höchstem Berg die Ortenburg liegt. Die Ortenburg wird von den alten Stadtmauern begrenzt. Die erst später erbauten Teile liegen innerhalb des Stadtwalls. Nach der Abtragung des Walls begann die Stadt sich erst östlich und später in westliche Richtung der Spree auszubreiten. In den 70er Jahren erhielt Bautzen ein großes Neubaugebiet mit dem Namen Gesundbrunnen. In den Neunzigern wurden mehrere benachbarte Dörfer eingemeindet. Heute leben in Bautzen ca. 41 000 Menschen.

Die 1000jährige Stadt Bautzen besticht schon auf den ersten Blick mit ihrer Skyline. Sie erhebt sich aus der vielfältigen Landschaft über die Spree. Jedes Jahr kommen tausende Besucher in die Stadt um die kulturellen Angebote der Museen und Theater zu nutzen. Auch das schlendern durch mittelalterliche Gassen oder moderne Shoppingcenter macht Laune. Anschließend kann man den Tag in einer der gemütlichen Kneipen ausklingen lassen. Auch für die Sorben ist Bautzen das politische und kulturelle Zentrum der Oberlausitz. Das slawische Volk hat seine Sprache, Folklore und seine Bräuche bis heute beibehalten. Ihre Traditionen prägten auch den nichtsorbischen Teil der Lausitz, so ist die Vogelhochzeit oder der Maibaum in vielen Gegenden bekannt. In Bautzen befindet sich zum Beispiel das einzige zweisprachige Theater Deutschlands, das Deutsch-Sorbische Volkstheater. In der Osterzeit können Besucher der Stadt sowie Einheimische die beeindruckenden sorbischen Osterreiter bewundern. Lohnenswert ist auch der Blick von einem der vielen Türme der Stadt.

Bautzen "Stadt der Türme"
Bautzen bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von Türmen und Aussichtspunkten. Unter anderem steht der "schiefe Turm" nicht nur in Pisa, sondern auch in Bautzen. Mit einer Höhe von 56 m und einer Neigung von 1,44 m nach Nordwest ist dieser Turm auch bekannt als der "schiefe Turm von Bautzen".
Auch die alte Wasserkunst ist einen Besuch wert. Von der Aussichtsplattform, die sich in 47 m Höhe befindet, bekommt man einen wunderschönen Blick über die Stadt. Außerdem kann man sich hier in historisches Pumpwerk anschauen.
Nicht zu vergessen ist die Ortenburg, von der aus man einen herrlichen Blick über die Bautzener Kulisse bekommt. Ein Besuch hier ist ein Muss für jeden Besucher der Stadt.

Die Museen und Theater
Bautzen bietet für jeden Geschmack etwas, angefangen vom Bautzener Museum, dem Domschatz St. Petri über die alte Wasserkunst, die mit ihrer 47 m hohen Aussichtsplattform einen herrlichen Blick über die Stadt bietet, bis hin zum sorbischen Museum. Bekannt ist die Stadt Bautzen auch für den Bautzener Senf dem auch ein eigenes Museum gewidmet ist.
Wer nicht gerne ins Theater geht, ändert seine Meinung sicherlich wenn er erst einmal im Burgtheater war. Auf einem Granitfelsen hoch über der Spree kann man sich im historischen Ensemble des Ortenburghofes in einer einzigartigen, bezaubernden Kulisse verzaubern lassen. Egal ob Puppentheater, Kinder- und Jugendtheater oder ein kleines Schauspiel in dieser einzigartigen Umgebung in der die architektonische Geschichte mit der Gegenwart verschmilzt, ist jede Aufführung ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis.

Der Name der Stadt
Bautzen wurde erstmals im Jahre 1002 erwähnt. Damals hieß die Stadt civitas Budusin. Über die Herkunft des Namens sind sich die Wissenschaftler nicht einig. Es könnte nach einem Fürsten (Budissentuis) oder nach dem sorbischen Wort Budestzsch (Grenzort) oder nach einer Bautzener Sage benannt sein. In fast allen Dokumenten wurde Bautzen bis ins 15. Jahrhundert Budissin genannt. Erst ab Mitte des 15. Jahrhunderts wurden die germanisierten Varianten häufiger verwendet. Von Bucen über Boytzen gelangte Bautzen im Jahre 1523 erstmals zur Bezeichnung Bautzen. Erst im Jahre 1868 wurde der Name Bautzen offiziell, da vorher die Namen Bautzen und Budissin gleichwertig verwendet wurden. Heute noch findet man in Bautzen häufig zweisprachige Beschilderungen. So zum Beispiel das Ortseingangsschild auf dem nicht nur Bautzen, sondern auch die sorbische Bezeichnung Budissin steht.

Umgebung von Bautzen
Die Talsperre Bautzen zählt zu den beliebtesten Erholungsgebieten der Stadt. Ursprünglich wurde die Talsperre für die Brauchwasserbereit- stellung und den Hochwasserschutz errichtet.
Die Talsperre lässt sich aus der Binnenfischerei nicht mehr wegdenken und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem reichhaltigen Biotop. In der Nähe der Talsperre findet man auch einen neuangelegten Campingplatz, der auf einer Fläche von ca. 50.000 m² Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile bietet.

In den Jahren 1968 - 1975 begann der Bau der Talsperre, dafür wurden die Ortschaften Nimschütz und Neumalsitz geflutet. Im Jahr 1974 erfolgte der erste Probestau. 1977 wurde die Talsperre schließlich in Betrieb genommen. In den Jahren 1978 - 1989 galt die Talsperre als DDR-Naherholungs- und Ferienareal.

Geschichte
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie

Vorgeschichte und frühes Mittelalter
Bereits in der Steinzeit gab es erste Besiedlungen der Bautzener Region, das belegten Funde in Burk und Niedergurig. Im Jahr 1002 fand Bautzen das erste Mal Erwähnung in den Geschichtsbüchern. Durch verschieden Kämpfe ging die Stadt im selben Jahr noch an Polen und blieb bis 1031 in polnischer Hand, danach gehörte Bautzen dem römischen Reich an. Im Jahr 1243 kam die Oberlausitz als Pfandbesitz zu den Askaniern und wurde 1283 in ein direktes Reichslehen umgewandelt.

Bautzen unter böhmischer Herrschaft
Im Jahre 1320 starb die brandenburgische Linie der Askanier aus, damit fiel Bautzen zurück an Böhmen. 1346 wurde unter Führung Bautzens der Oberlausitzer Sechsstädtebund gegründet, der in den folgenden Jahrhunderten eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Gegend spielte. Im Jahre 1405 kam es zu einem Handwerkeraufstand gegen den Rat der Stadt Bautzen, der erst durch das Eingreifen des böhmischen Königs Wenzel IV. niedergeschlagen werden konnte. 1429 und 1431 wurde Bautzen erfolglos von den Hussiten belagert. Der Erzengel Michael rettete angeblich die Bürger, woraufhin ihm zu Ehren die Michaeliskirche errichtet wurde. Zwischen 1469 und 1490 gehörte Bautzen fixiert durch den Frieden von Olmütz 1479 zusammen mit den anderen böhmischen Nebenländern zu Ungarn. Daran erinnert noch heute ein Relief an der Ostseite des Matthiasturmes, welches den ungarischen König und von den katholischen Ständen gewählten böhmischen Gegenkönig Matthias Corvinus zeigt. Nach dessen Tod kam die Lausitz wieder zum Königreich Böhmen. Die Ortenburg war unter böhmischer Herrschaft bis 1635 Amtssitz des Oberlausitzer Landvogts. Zwischen 1520 und 1525 setzte sich die Reformation durch. Das Kollegiatkapitel St. Petri blieb jedoch, wie auch der böhmische Landesherr, katholisch und war seit spätestens 1567 die katholische Bistums-Administratur für die beiden Lausitzen und das Bistum Meißen. 1547 war Bautzen vom Oberlausitzer Pönfall betroffen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrmals durch die Truppen Wallensteins, Sachsens und Schwedens belagert, so zum Beispiel im September 1620 durch Johann Georg I. von Sachsen. Am 2. Mai 1634 ließ der kaiserliche Oberst von der Goltz vor seinem Abzug die im November eingenommene Stadt niederbrennen. 700 Bewohner kamen dabei ums Leben. 1635 kam Bautzen mit dem Markgraftum Oberlausitz zu Sachsen.

Bautzen unter sächsischer Herrschaft
Im Jahre 1678 wurde aufgrund der großen Bedeutung des Markgrafentums Oberlausitz ein kurfürstliches Postamt in der Stadt eingerichtet. Der Rang Bautzens als Hauptstadt des Markgrafentums innerhalb Sachsens wurde unter anderem durch den Standort dieses kurfürstlichen Oberpostamtes deutlich, ein Privileg, über das außer Bautzen nur Leipzig verfügte. Am 22. April 1709 kam es zum zweiten großen Stadtbrand in der Geschichte Bautzens, der große Teile der Stadt zerstörte und das Stadtbild nachhaltig veränderte. Erst 1780 wurde die „Freiwillige Bürger Feuer Compagnie“ gegründet, die dennoch heute eine der ältesten Sachsens ist. 1813 endete die Schlacht bei Bautzen (die auf dem Gemeindegebiet des heutigen Bautzens und östlich angrenzender Dörfer stattfand; am Arc de Triomphe als Bataille de Wurschen bezeichnet) zwischen der Koalition der Koalitionskriege und den Franzosen mit dem Sieg der napoleonischen Truppen. 1868 wurde die Stadt offiziell von „Budissin“ in Bautzen umbenannt. Der Bau der Sächsischen Landesstrafanstalt (Bautzen I) wurde 1904 fertig gestellt und bestimmungsgemäß betrieben. Im Volksmund heißt die Anstalt wegen der verwendeten gelben Klinker „Gelbes Elend“. Um die gleiche Zeit entstand das zum Amts- und Landgericht gehörende Untersuchungsgefängnis Bautzen II. Um die Jahrhundertwende legte sich die um die gleiche Zeit entstandene Israelitische Religionsgemeinde einen Jüdischen Friedhof an der Muskauer Straße an, nahe der heutigen B156. Ihre Gottesdienste fanden in angemieteten Räumen statt.

1918 bis 1945
1921 wurde Bautzen Bischofssitz des Bistums Meißen. In der Pfingstwoche 1933 wurde in Bautzen eine 1000-Jahrfeier der Zugehörigkeit der Oberlausitz zum deutschen Reichsgebiet gefeiert. Diese Feier berief sich auf den Ritt Heinrich I. in die Niederlausitz um 932. Es soll eine lockere Bindung mit der Oberlausitz eingegangen worden sein.
Während der Zeit des Nationalsozialismus waren in der Stadt viele politische Gegner, Sozialisten und Kommunisten, aber auch Zeugen Jehovas inhaftiert. Im März 1933 diente das Kupfer- und Aluminium-, Walz-, Draht- und Hammerwerk C.G.Tietzens Eidamm (Kupferhammer) in der Talstraße als Schutzhaftlager für 500 deutsche und sorbische Hitlergegner. Gleichen Zwecken dienten das Gewerkschaftshaus in der heutigen Dr.-Maria-Grollmuß-Straße 1 und das Haus Äußere Lauenstraße 33. Ernst Thälmann war 1943/44 bis zu seinem Abtransport ins KZ Buchenwald in Bautzen I inhaftiert. Auch in der Haftanstalt Bautzen II wurden zahlreiche politische Gefangene interniert, wie der bekannte tschechische Journalist Julius Fucík. Im Süden der Stadt – direkt an der Spree – gab es zudem ein Außenlager des KZ Groß-Rosen, in dem 1000 bis 1500 Häftlinge, überwiegend Juden, in der Rüstungsproduktion der Waggonbau- und Maschinenfabrik vorm. Busch (Wumag) des Flick-Konzerns Zwangsarbeit verrichteten. In der Zwischenkriegszeit war Bautzen zudem Sitz der zur staatlichen Überwachung des sorbischen Volkes eingerichteten sogenannten Wendenabteilung, die zu diesem Zweck sowohl in der Weimarer Republik als auch unter den Nationalsozialisten genutzt wurde.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt besonders zwischen dem 19. und 26. April 1945 große Schäden. Die Kuppeln des Lauenturms und der Michaeliskirche wurden zerstört, fast alle Brücken gesprengt, das Eisenbahnviadukt allerdings erst nach dem 4. Mai. Es waren viele Todesopfer zu beklagen. Am 26. April 1945 fand in der Schlacht um Bautzen der letzte größere deutsche Panzerangriff des Zweiten Weltkrieges statt; die Stadt wurde zurückerobert und blieb bis zur Kapitulation in deutscher Hand.

Geschichte seit 1945
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Landesstrafanstalt Bautzen im Mai 1945 eines der Speziallager des Volkskommissariats für innere Angelegenheiten (NKWD) der sowjetischen Besatzungsmacht, genauer: das Speziallager Nr. 4 (ab Ende 1948: Nr. 3). In den Gebäuden waren vom sowjetischen Militärgericht Verurteilte untergebracht während die sogenannten "Internierten", Häftlinge ohne Verurteilung, in Holzbaracken im Außenbereich untergebracht waren. Bei einer Gesamtbelegung von 27.300 Gefangenen und einer durchschnittlichen Belegung von ca. 6.500 Inhaftierten sind dort laut Registrierung in den Lagerkarteien der sowjetischen Lagerverwaltung zwischen 1945 und 1950 mindestens 3.000 Menschen ums Leben gekommen. Ihre Namen sind in dem von der Gedenkstätte herausgegebenen Totenbuch Bautzen aufgelistet. Es gibt Schätzungen, die weit höher liegen. Auch laut Recherchen des Bautzen-Komitees ist jeder dritte Gefangene im Lager verstorben. Die Häftlinge starben aufgrund der Haftbedingungen an den Folgen von Hunger und Krankheiten. Augenzeugenberichten zufolge sollen die Toten am „Karnickelberg“ vergraben worden sein. Bei Suchgrabungen nach der politischen Wende wurden 1992 nur die Skelettteile von 247 Toten in der näheren Umgebung des Lagers aufgefunden. Einer Theorie zufolge lag der „Karnickelberg“ im heute vom Stausee überfluteten Gebiet. In sowjetische Zwangsarbeitslager sind mindestens 4.000 Bautzener Häftlinge deportiert worden.

Gedenkstätte Bautzen II
Während dieser Zeit waren in den Bautzener Gefängnissen zahlreiche Regime-Gegner, zum Beispiel die Schriftsteller Walter Kempowski und Erich Loest, inhaftiert. Im Jahre 1992 wurde Bautzen II geschlossen. Heute dient der ehemalige „Stasi-Knast“ als Gedenkstätte.
Nach dem Krieg entwickelte sich Bautzen in der DDR zu einer Wissenschafts- und Industriestadt. Hier waren unter anderem die Großbetriebe „Waggonbau Bautzen“ (heute Bombardier Transportation), das Schneidmaschinenwerk „Perfecta“, ein Fernmeldewerk, ein Baustoffkombinat, eine Fachhochschule für Maschinenbau, ein Lehrerbildungsinstitut und eine Außenstelle der Akademie der Wissenschaften der DDR angesiedelt.
1979 wanderte der katholische Bischofssitz nach Dresden ab. Am 1. September 2002 feierte Bautzen mit einem Festumzug seine Ersterwähnung vor tausend Jahren.

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