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Die Mundart


Allgemein
Die Mundart (gleichbedeutend mit Dialekt) ist die örtliche Ausprägung einer Sprache und stellt einen wichtigen Teil der regionalen Identität eines Menschen dar.
Auf Grund geringer örtlicher Unterschiede im Dialekt kann es passieren, daß ein Mundartsprechender bereits im Nachbarort als Ortsfremder erkannt wird.
Übrigens finden Sie in unserem Onlineshop viele Oberlausitzer Mundartbücher.

Oberlausitzer Mundart (Äberlausitzer Mundoart)- Auf das "R" kommt es an!
Text von Hans Klecker, Oberlausitzagentur. Danke!

Noch im 19. Jahrhundert wurde auf den Dörfern im deutschen Siedlungsgebiet der Oberlausitz ausschließlich Mundart gesprochen. Ihre Wurzeln reichen über das Mittelalter bis in die Germanenzeit zurück. Das Kennwort der Oberlausitz Mundart "oack" brachten die Siedler vor 800 Jahren aus dem Altland westlich der Saale mit und steht für "nur", "doch", "bloß"; kumm oacke! Find´ch oack rei! Sieh oack har!

Unsere neuhochdeutsche Hochsprache (Standartsprache, Schriftsprache) ist ein kunstvolles Gebilde, das sich aus den Mundarten entwickelt hat.

Die große Anzahl von Gaumen-, Kehl- und Brustlauten verleiht unserer Mundart einen urigen, etwas unverständlichen Eindruck. Besonders auffällig ist die r- Artikulation. Dabei wird die Zunge nicht hin- und herbewegt und auch nicht zusammengerollt, sondern an den Mittelteil des harten Gaumens gepresst. Sie bildet eine nach hinten geöffnete Wanne und bleibt regungslos am Gaumen kleben. Unser r ist ein Gaumen- und Kehllaut, der von den hinteren Sprechwerkzeugen gebildet, in der Brust als Resonanzraum verstärkt und über den Rachenraum nach vorn hinausgerollt wird. Auch der Selbstlaut i vor dem r, der qu- und der l-Laut und andere Vokale und Konsonanten erhalten in der Gurgel des Oberlausitzers einen anderen Schliff als in der Standardsprache. Deshalb wird bei uns gequirlt, gequurlt, gequerlt oder gequoarlt.




Für Interessierte:
Die nächsten "Oberlausitzer Mundart-Kaffeeklatsch" finden jeweils freitags, am 06. Setpember, 18. Oktober, 15. November und am 06. Dezember 2013 in Oderwitz in der Gaststätte Birkmühle statt. Mundartdichter und Interessenten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei!
Dauer der Veranstaltung: knapp 2 Stunden
Beginn: 15:00 Uhr


Mei Uderwitz,meine Heemt
Ein Video in oberlausitzer Mundart, gedichtet und vorgetragen von N.K.
Danke!

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Woaas su uffm Moarchte lus is
Text von Monika Lehmann, in Mundart übersetzt von Helga Kreuziger. Danke!

Dr Verkeefer mit´n Felln
Uffm Wuchnmoarchte woar Feierobd. De Händler packtn ihre Hickl zoamm und koarrtn heem.
Oack dar mit´n Felln surtierte noa.
A poaar Urloober koamm roaa und wulltn noa woaas sahn. Ar läte oalls wieder breet, dermitte se siech´s richtch beguckn kunntn. Ar derzahlt´n, wie se mit su ann Scheppfelle imgihn mißtn, wie se´s reenemachn und siech´s gutt derhalln kenntn, doaaß se ju lange Freede droaa hättn. Und ar macht´n enn Vurschlag: "Dr Moarcht is nu eegnlich zu. Dester-hoalbm ga´ch euch su a schie Fell fer fimzwanzch Euro, astoatt fer dreißch. Nu, woas soit err derzu?"
"Nu, gitt´s denne ne o fer fuffzn?" froite anne kleene hieferche Frooe.
Dr Verkeefer derklärt err: "Wenn se wißtn, woaas fer Oarbeit su a Fell macht, ehb´s su aussitt wie die do, und ma´s verkoofm koann, do würdn se miech froin, woarum´s oacke dreißch kust.
- Na, gutt, soin mer amol de regulärn dreißch Euro und a Pflaajgebirschtl umsunst derzu. Wie is´n doaas?"
"Und hoann se do anne unbenutze Birschte?"


Soaaft verkoofm
Dae eene Händler hutte oalln meeglichn Soaaft zun kustn hiegestellt.
Anne Mutter mit ihrn kleen Buhzl boarschlte schunn´s dritte Mol a seen Stande verbei. Ar froite se:"Wulln se ne amol prubiern? Dar Soaaft schmeckt gutt!" "Nee, Nee lieber ne! Mir kumm groade vun Dukter. Mei Suhn doarf nischt assn und o´n Soaaft vu nischte trinken, woass uff ann Boome wächst", derklärt se. "Doaas is kee Ding! Do koann ar ja amol dan schinn Rhoaboarbersoafft kustn."
"Nu wächst das ne o uff enn Boome?"


Mir halfm anander
Mir halfm anander - heeßt´s uffm Wuchnmoarchte! Abm derno, wenn a Verkeefer amol senn Stand verlussn muß, weilar woas zu besurgn hoat. Su is is eemol poassiert, doaß anne Grußemutter an Gemiesestande Blieml und woaas a ihrn Suppmtoop koofm wullte. Dr Händler vom Nubberstande kromerte oalls azu und steckte´s a enne Titte. Do fällt´s err ei, doaaß se noa ee-er braucht.
"Sull´ch die glei derzu rechn?" froite dr Verkeefer.
"Nee, nee, de Ee-er koof´ch lieber ba ihn, denne Ihre Ee-er kenn´ch schunne!"




Oberlausitzer Wörterbuch


Hier einige Wörter in oberlausitzer Mundart
Abern
aushäggn
Bammbs
bedeppert
beduddeld
Drähdr
Daheeme
Fautze
fuchtig
Gelummbe
Glubschn
Harch
Heemt
illern
jechn
Machenses hibsch!
Mauke (auch Abernmauke)    
muddeln
nu
Nubber
oack
oack
Obd
Roaper
Schmoatz
Seeger
soin
Teichlmauke
Tunke
Zutsch
Kartoffeln
etwas (einen Streich) ausdenken
Brei, Mus
betroffen, überrascht
betrunken, angetrunken
Schuhe
Zuhause
Ohrfeige
wütend, zornig
Sachen, Gepäck
Augen
Hering
Heimat
heimlich, verstohlen gucken
schnell
Auf Wiedersehen!
Kartoffelmus
langsam, nicht zielstrebig arbeiten
ja
Nachbar
nur
immer mit der Ruhe
Abend
Schubkarre
Kuß
die Uhr
sagen
Kartoffelbrei mit Brühe
Soße
Gezeter




Oberlausitzer Kochrezept

Abern und Quoark
De Abern irschtert woaschen, glei kochen und schiene heeß schal'n.
An Quoark tichtch Grinnzeug reiriddeln und derno uffs Schaaichel.
Doas is a Mitchassen!



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