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Lausitz- Die Menschen


Land und Leute

In der Lausitz leben heute etwa 1.4 Millionen Menschen. Der Lausitzer gilt im Allgemeinen als bodenständig, liebenswert, humorvoll und mitunter etwas stur.

Die Region Lausitz erstreckt sich über Teile von Brandenburg und Sachsen bis ins heutige Polen.
So unterschiedlich wie die Landschaft sind auch die Leute, da man auch die Geschiche der Ober- und Niederlausitz voneinander getrennt betrachten muss.

Zur Zeit der Völkerwanderung wanderten die germanischen Hermunduren in die Lausitz ein. Nach der deutschen Eroberung im 10. Jahrhundert blieb die slawische Bevölkerung in der Lausitz. Nach der zweiten Eroberungswelle kam es zur weiteren Besiedlung vor allem in den Gebieten des Lausitzer Berglands. Vor allem die slawische Bevölkerung trug dazu bei, dass der Landesausbau eine Konjunktur erlebte. Nun kam es auch häufiger zur Vermischung der verschiedenen Völker der Lausitz.

Die Gebirgsgebiete sind vorwiegend deutsch besiedelt. Die Einwanderer in die Oberlausitz kamen zum größten Teil aus Thüringen, dem Raum Meißen und Franken, die Bevölkerung der Niederlausitz hingegen zum großen Teil aus dem niedersächsischen und friesischen Gebiet. Die unterschiedliche Herkunft der damaligen Siedler in Ober- und Niederlausitz dürfte wohl auch die Ursache dafür sein, dass es keine einheitliche lausitzer Mundart gibt.

Die Gebiete außerhalb von Bautzen und Cottbus waren vorwiegend von den Sorben besiedelt. Die Sorben trugen einen großen Teil zur Lausitzer Tradition und Identität bei. Heute leben die Sorben hauptsächlich im Norden von Bautzen und in Teilen des Spreewaldes. Durch Vertreibungen und Flüchtlinge des zweiten Weltkriegs erlebte die Lausitz einen Bevölkerungsandrang, der dann fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachte.

In den Jahren 1955 bis 1989 begann die Industriealisierung in der Nieder- und Oberlausitz. Das führte in vielen Städten zu einem rasanten Bevölkerungswachstum. Viele Fachkräfte siedelten sich an, vor allem aus Mecklenburg, Thüringen und dem Erzgebirge.



Die Sorben/Wenden und Ihre Geschichte - mehr als Ostereier bemalen

Im 6. Jahrhundert wurde im Zuge der großen Völkerwanderung das Gebiet im Osten der Flüsse Oder, Queiß und Bober und im Westen von Saale und Elbe von verschiedenen slawischen Stämmen besiedelt. Die Nachfahren der westslawischen Stämme Milzener und Lusizer sind die Sorben.
Mit der Zeit verloren diese Stämme durch Assimilation und Germanisierung ihre politische Selbstständigkeit und Teile der Siedlungsgebiete. Trotzdem sind die sorbische Sprache und Kultur bis heute erhalten.
Die Sorben der Oberlausitz nennen sich "Serbia", die der Niederlausitz "Serby", auch sind die in der Niederlausitz wohnenden Sorben Nachkommen des slawischen Volkes der Wenden (Lusitzer), die oberlausitzer Sorben hingegen sind Nachfahren des slawischen Volksstammes der Milzener. So ist heute neben dem Begriff "Sorben" auch der Begriff "Wenden" in Gebrauch. In den Gebieten der Ober- und Niederlausitz leben etwa 60.000 Sorben. Davon ca. 40.000 in der Ober- und 20.000 in der Niederlausitz.

Die bekanntesten Traditionen in der Lausitz sind zum Beispiel die Osterreitprozession, Fastnacht, der Maibaum und die Vogelhochzeit. Außerhalb der Lausitz erlangten die Sorben vor allem durch ihre aufwendig bestickten Kostüme sowie die kunstvolle Bemalung von Ostereiern Bekanntheit. Der Gebrauch der sorbischen Sprache ist in den letzten 50 Jahren sehr zurück gegangen. Das liegt einerseits an deutschsprachigen Zuwanderern und andererseits an der Abwanderung der jungen Leute.

Nicht nur im Bereich der Folklore, sondern auch in Kunst, Wissenschaft und Literatur ist die sorbische Geschichte und Tradition nicht zu vernachlässigen. Davon kann man sich in Bautzen im zweisprachigen Theater (das sorbische National-Ensemble), sowie im sorbischen Museum überzeugen.

Um die sorbische Sprache zu erhalten wurde im Jahr 1998 das Witaj Sprachzentrum gegründet. Es bietet unter anderem die Möglichkeit, die sorbische Sprache in Kindertagesstätten zu erlernen.
Das Witaj-Sprachzentrum wurde 1998 zum erhalt der sorbischen Sprache ins Leben gerufen.





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